Das Ergebnis-Modul
Mit dem Ergebnismodul lassen sich die Ergebnisse eines Modellrechenlaufs aufbereiten und auswerten.
Hierzu gehört das Erstellen von flächenhaften Darstellungen des Wasserstands und der Wassertiefen sowie der
Sohlschubspannungen und der Fließvektoren. Es ist möglich Schnitte zu erzeugen, Ganglinien an einzelnen
Modellknoten herauszuschreiben und die maximale Wasserfläche einer instationären Simulation zu ermitteln.
Im Ergebnismodul werden Ergebnisse (stationär oder ausgewählte Zeitschritte eines instationären Rechenlaufs) geladen und an das jeweilige zugehörige Berechnungsnetz als Attribute angehängt. Über die vom GIS-Kern bereitgestellten Funktionen zum Abfragen von Attributen und zur Darstellung (Einfärbung des Dreiecksnetzes anhand ausgewählter Attribute) lassen sich die verschiedenen Berechnungsgrößen des Ergebnisses (Wasserstand, Wassertiefe, Geschwindigkeit, Sohlschubspannung, ...) detailliert abfragen und räumlich darstellen.
Darüber hinaus stellt das Ergebnismodul Funktionen bereit, mit welchen sich aus den Berechnungsergebnissen an den
Knoten des Netzes Flächen bzw. Vektoren zur Plandarstellung und Weiterverarbeitung im GIS generieren lassen. Hierzu
gehören Uferlinien, Isolinien des Wasserstandes, Isoflächen der Wassertiefe, Sohlschubspannung oder Geschwindigkeit
und Vektoren der Geschwindigkeit oder des Durchflusses. Die Vektoren lassen sich dabei je nach Wahl im Elementschwerpunkt
oder in einem regelmäßigen Raster erzeugen.
Darüber hinaus können Schnitte durch das Modell, entweder anhand von zwei Stützstellen oder anhand eines gegebenen Linienobjektes, erstellt werden, welche die Geländehöhe und den berechneten Wasserstand enthalten.
Für die Auswertung der Berechnungsergebnisse stehen noch zusätzlich folgende Funktionen bereit:
- die Zuweisung (Interpolation) von Berechnungsergebnissen auf ein Punktobjekt
- die Berechnung der Differenz zwischen zwei Berechnungsergebnissen
- die Generierung von Zeitreihen (ASCII) an ausgewählten Netzknoten (instationär)
- die Generierung von Zeitreihen (ASCII) der Zu- und Abflüsse (instationär)
- die Erstellung der maximalen Wasserfläche (instationär)
- die Prüfung des Ergebnisses auf Auffälligkeiten
Die Prüfung auf Auffälligkeiten erlaubt es dem Anwender einen schnellen Überblick über mögliche Modellinstabilitäten und unplausible Modellergebnisse und deren Ort zu erhalten. Damit können mögliche Problembereiche im Netz schneller gefunden werden und z.B. durch eine lokale Verfeinerung des Netzes an dieser Stelle behoben werden.